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Die additiven Synthesizer K5 und K5mDiese Seite beschreibt die Architektur und die Hauptmerkmale des K5.
Das Kawai K5 (Tastaturversion) und
K5m (Expander-/Rackversion) waren - neben dem Die offiziellen Namen der hier vorgestellten Kostbarkeiten sind:
Geraet und BedienungDie Tastaturversion hat 61 Tasten (5 Oktaven) mit Attack und Release Velocity und monophonem Aftertouch, sie hat ein Pitchbend- und ein Modulations-Rad. Der Expander (K5m) ist ein Rack mit 4 Hoeheneinheiten, welches auch als alleinstehendes Bedienpult genutzt werden. Alle anderen Faehigkeiten sind identisch fuer beide, Tastatur- und Expanderversion. Es existieren 5 Ausgaenge: 4 polyphone Einzelausgaenge, welche im Multimodus einzeln zugewiesen werden koennen und im Singlemodus immer aktiv sind und ein Mixausgang. Es hat das MIDI in/out/thru Trio, Anschluesse fuer Expression(#11) und Fusspedal(#4) und Anschluesse fuer den Sustain/Hold Schalter (#64) und fuer einen Linkfussschalter der programmierbar ist und mit dem man durch eine einstellbare Sequenz von 8 Programmen wandern kann. Das Bedienteil besteht aus einem Dateneingabedrehknopf, Bankauswahl- und Patchauswahlknoepfen, Navigierpfeiltasten und Knoepfen fuer allgemeine Funktionen. Es hat ebenfalls einen Gesamtlautstaerkeregler und einen Schalter zum Schutz aller Speichereinstellungen. Die riesige LCD Anzeige ist fuer manche Parameter grafisch, aber nicht fuer die Huellkurven. Leider hat die Anzeige einen sehr begrenzten Sichtwinkel. Eine andere Unschoenheit ist, dass der sich der Positionsmarker schonmal verirrt und die Navigationspfeiltasten nicht immer intuitiv zu benutzen sind. Die SynthesearchitekturDas K5/K5m ist 16-stimmig polyphon und 15-teilig multitimbral. Es gibt 48 Single und 48 Multi Patches im internen Speicher plus dieselbe Anzahl speicherbar auf RAM Karte. Jeder Single Patch beinhaltet 2 Abschnitte, welche normalerweise ueberlagert (Twin Modus) fuer zwei Oszillatoren mit 63 Obertoenen sind, aber auch gestapelt (Full Modus) um 126 Obertoene zu bekommen. Gemeinsam pro Single sind das Portamento - welches sehr gut arbeitet - der Haupt-LFO und das DFT, ein virtueller 11-Band-Equalizer, alle anderen Parameter sind pro Abschnitt einstellbar.
Modulation: Pitchbend, #7 und #11 control volume (multiplikativ), #5 fuer Portamento Dauer, #64 fuer Sustain/Hold, #1 und #4 sind jeweils Vibrato, Tremolo, Oberton mod., Filter Cutoff oder Filter Slope zuordenbar, Aftertouch hat viele vordefinierte Wege, Velocity und Release Velocity kann die Huellkurvenanteile kontrollieren. Gesamteindruck: Die Beeinflussung des Signalweges ist etwas eingeschraenkt, dennoch sind alle Grundfunktionen vorhanden. Speziell die Obertonmodulation ist schick und kann fuer prima Spectral Morphing Effekte genutzt werden. Huellkurven: Pro Abschnitt gibt es eine Tonhoehen-Huellkurve, 4 Oberton-Huellkurven, eine Filter-Huellkurve und eine Lautstaerken(Verstaerker)-Huellkurve. Jede dieser 4 hat Level/Rate plus 2 Level/Rate fuer Release, schade nur die Tonhoehen-Huellkurve kann wiederholt werden. Die Verstaerker-Huellkurve hat eine zusaetzliche Release Rate und fuer jede ihrer Rate Parameter und es ist moeglich die Velocity Kontrolle ein-/auszuschalten. Obertoene: Der Obertoneditor zeichnet sich durch die grafische Darstellung und einige nette Editiermacros aus: man kann z.B. nur die geraden Obertoene zwischen 44 und 60 mit relativem Schwerpunkt auf die kleineren editieren. Fuer dynamische Klaenge ist jeder Oberton entweder einer der 4 Modulationswege zugeordnet oder auf ueberhaupt keine Modulation (das ergibt den vollen Pegel). Jeder Modulationsweg hat seine eigene Obertonhuellkurve (siehe oben) plus einen LFO nur mit Frequenzregelung. Filter/Equalizer: Hat Einstellmoeglichkeiten fuer Cutoff Frequenz, Slope und Flat Level, das heisst es kann zum Lowpass bis hin zu etwas wie einem Bandpass geformt werden. Der Klang ist fremdartig und unterscheidet sich sehr von dem was man erwarten wuerde. Der 11-Band grafische Equalizer(als DFT bezeichnet) ist gut, arbeitet aber in einem ungewoehnlichen Frequenzbereich (von ~25Hz bis ~5kHz). Da das K5 wenig Bass hat, macht das eigentlich keinen richtigen Sinn. Multimodus: Die Multimodus Implementation ist sehr gelungen: Fuer bis zu 15 Teile kann man Single Patch, den MIDI Kanal, polyphonisches (dynamisch oder Anzahl Stimmen) Transponieren/Stimmen der Tonlage und Velocity Ranges und eine Menge an Controller Filtern definieren. KlangErstens: das K5 rauscht, hat einen relativ niedrigen Ausgangspegel, sehr wenig Bass (einige Leute lehnen diese Feststellung ab) und nicht genug Hoehen (vielleicht bis zu 10kHz oder so). Allerdings rauschen die einzelnen Ausgaenge und der Multimodus weniger und man kann einen Umbau ausprobieren. Wenn man das K5 mit anderen Klangerzeugern benutzt, wird man generell den Multimodus fuer einen volleren Stereosound benutzen. Gut am K5 sind die hellen klaren digitalen sounds: als das sind Glocken, Glockenspiel, metallisches Fluestern, synthetische Choere and sproede digitale Texturen. Fuer mich klingt die Maschine wie ein typischer frueher digital Synthi mit massivem Aliasing, rauher Quantisierung und dergleichen. Dennoch kurz gesagt: Ich liebe den Klang uneingeschraenkt. Support
K5 Hack page, KULT5000, The Kawai K3 page, Kurzweil
K150 Fourier Synthesizer,
Music
Machines, electronica, Analogue
Heaven
Original Seite von Herbert Janßen - Uebersetzung von Klaus Tzieply Dies ist der Versuch diese aus dem Netz verschwundene Originalseite fuer Kawai K5 Fans von heja im Netz weiter zu Verfuegung zu stellen(Manche Links sind leider verschwunden, ich habe sie so gut es geht durch aequivalente ersetzt). Ich habe versucht heja zu kontaktieren, aber leider keine Antwort erhalten. Sollte heja diese Seite besuchen und etwas dagegen haben, dass ich sie hier anzeige, lass es mich wissen: klaus at kfuenf. | |||
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